Login:  

Passwort:  

   Eingeloggt bleiben
Passwort vergessen ? | Registrierung

Wichtige Infos
Donauuniversität Krems

 

Der erste Unilehrgang für Wundmanagement ist 2011 erfolgreich gesartet.

modular aufgebautes Angebot mit unterschiedlichen Abschlussmöglichkeiten:

weitere Informationen


Praxisorientierte Empfehlung zur Behandlung kritisch kolonisierter und lokal infizierter Wunden mit Polihexanid
Weiterbildungen im Wundmanagement
Produktdatenbank Wundversorgung
ICW Wundkompendium

last update:17.09.2012

Home arrow ICW arrow aktuelle Informationen
aktuelle Informationen (ICW)

Forum

Zahlreiche Projekte wurden in den letzten Jahren realisiert. Eine informative Homepage mit Forum wurde vom Vorstandsmitglied Uwe Imkamp gestaltet und wird ständig gepflegt und erweitert. Die Akzeptanz ist beeindruckend: es sind durchschnittlich 4.500-5.000 unterschiedliche Nutzer mit ca. 15.000 – 25.000 Zugriffen im Monat zu verzeichnen. Besonders das Forum wird stark frequentiert und ermöglicht eine konkrete Auseinandersetzung mit spezifischen Fachfragen. Aktuelle Themen sind derzeit: Wunddokumentation, rechtliche Fragen, Diabetisches Fußsyndrom, Iod-Problematik, Hautschutz und die Fotodokumentation. Unter www.icwunden.de sind die entsprechenden Informationen abrufbar. Eine Beteiligung an den Diskussionen ist erwünscht und ohne Mitgliedschaft möglich.


www.wundplattform.com

Ebenso betreut Uwe Imkamp das Projekt und die Zusammenarbeit mit dem europäischen Projekt www.wundplattform.com. Weitere Mitstreiter der ICW werden ihn ab Juni 2008 in der redaktionellen Arbeit unterstützen.


Curriculum für Schulungsmaßnahmen im Wundmanagement

2003 wurde von der ICW und DGfW eine Arbeitsgruppe zur Entwicklung eines Curriculums für Schulungsmaßnahmen im Wundmanagement ins Leben gerufen. Ein Expertenteam aus den Bereichen Wissenschaft, Lehre und Praxis hat an der Erarbeitung mitgewirkt und das Ergebnis im September 2004 in Weimar auf dem Wundkongress einem großen Kreis Interessierter vorgestellt.

Das Konzept sieht eine zweistufige Qualifizierung vor: Der Basiskurs „Wundexperte ICW“ umfasst 48 Stunden und befähigt zur fachgerechten Durchführung aller in der Behandlung chronischer Wunden üblichen Maßnahmen. Ein fundiertes Wissen über die Zusammenhänge und Ursachen sowie die Therapie unter Einbeziehung der komplexen Bedürfnislage des Patienten wird in einer schriftlichen Klausur abgefragt. Der Lehrgang wird durch ein 16-stündiges Praktikum ergänzt, über das ein 5-seitiger Bericht zu verfassen ist.

Der Aufbaukurs „Pflegetherapeut Chronische Wunde ICW“ enthält neben der Vertiefung spezieller Kenntnisse in der Wundbehandlung pädagogische und didaktische Elemente, die der bedeutenden Aufgabe der Schulung und Anleitung Rechnung tragen. Der Kurs umfasst 162 Stunden und wird durch ein 40-stündiges Praktikum ergänzt. Eine Pflegeplanung eines Patienten mit chronischen Wunden über vier Wochen unter Einbeziehung von pflegetheoretischen Bezügen, Schnittstellenproblematik, aller Beteiligten im Gesundheitswesen sowie eine schriftliche Prüfung sind als Qualitätsnachweis zu absolvieren. Inzwischen haben 74 Kursanbieter bundesweit dieses Curriculum als Basis gewählt. Die Zertifizierstelle der ICW wurde von Kerstin Protz aufgebaut. Ihr folgte dann Frau Ida Verheyen-Cronau. Die TÜV Rheinland Group Bildung und Consulting als anerkannte Akkreditierungsstelle für Personenzertifizierung prüft die normativen Grundlagen und verfahrenstechnischen Abläufe der Anerkennung. Die Kooperation mit dem TÜV, dem DBfK und dem DPV verleiht dem Zertifikat inzwischen einen hohen Stellenwert.

 

Regionale Arbeitsgruppen

Ein weiteres Projekt hat bundesweit große Resonanz gefunden: inzwischen gibt es 12 regionale Arbeitsgruppen, die projektbezogene Themen bearbeiten und sich regelmäßig treffen. Auf dem Wundkongress in Bremen haben die Arbeitsgruppen bislang ihre Aktivitäten vorgestellt und beeindruckend bewiesen, wie wertvoll die interprofessionelle Auseinandersetzung mit der Thematik in der Region ist. Weitere Arbeitsgruppen sind in Gründung und alle werden durch das Vorstandsmitglied Anke Bültemann kompetent betreut.


Inzwischen hat die ICW über 1.000 Mitglieder und 18 Förderkreismitglieder, die durch ihr Engagement die Realisation der Projekte unterstützen.

Der im Mai 2006 neu gewählte Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, durch Publikationen und Präsenz bei fachspezifischen Kongressen die Öffentlichkeitsarbeit weiter zu fördern. Durch ein neues Vorstandsmitglied aus dem ärztlichen Bereich, Dr. Schwarzkopf, kann nach außen noch deutlicher der interprofessionelle Ansatz der ICW vermittelt werden. Die ICW ist aber seit jeher Ansprechpartner und Interessenvertreter für alle Berufsgruppen und Menschen, die sich um die Belange chronischer Wundpatienten bemühen. Daher ist die bestehende Kooperation mit dem DVET ein konsequenter Schritt, der die große Gruppe der Stomaexperten mit in die konzeptionelle Entwicklung einbindet.

Eine Idee ist nur so gut, wie sie gelebt und umgesetzt wird. Daher ist es ein Anliegen der ICW, kompetente Mitstreiter zu motivieren, sich für die vielfältigen Aufgaben zu engagieren.



 bsn medical