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last update: 22.06.2010

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Der Patient und seine Wunde
Das Auftreten von Ulcerationen macht das Fortschreiten einer Gefäßerkrankung für den Patienten sichtbar. Er spürt die schmerzhaften Beine nicht nur innerlich, er kann die Krankheit jetzt sehen und beobachtet deren Veränderungen.

Dieses emotionale Spannungsfeld ist sehr belastend und kann vielfältige Gefühle wie Ekel (vor sich selbst), Scham, Wut oder Abneigung seinem Körper gegenüber auslösen.

Treten zusätzlich noch großflächige Wunden auf, die bluten oder unangenehm riechen, wird die Symptomatik noch ängstigender und offensichtlicher.

Der Patient muss nun nicht nur mit der Veränderung und mitunter Entstellung seines Aussehens, sondern auch mit oft ablehnenden Reaktionen seiner Mitmenschen auseinandersetzen. Ein dicker Verband, schlechter Gang, oder bei inadäquater Versorgung Geruch sind oftmalig Begleiter von Patienten mit chronischen Wunden.

Zum näheren Verständnis erläutern wir hier die Wundheilung mit ihren verschiedenen Phasen, aber auch den vielen lokalen und allgemeinen Störfaktoren auf die vor allem der Betroffene selbst und seine Betreuer Einfluss nehmen können.

 

Was ist eine Wunde?

 

 




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