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last update:17.09.2012

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Diabetisches Fußsyndrom

 

 Brodträger

 

Paul Brodträger

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit in der Gesellschaft) des Diabetischen Fußsyndroms (DFS) liegt zwischen 5,3 und 7,4%, bei einer Inzidenz (Anzahl der Neuerkrankungen pro Jahr) von 2,1 bis 7,2%. Jeder Diabetiker hat ein 25%-Risiko zumindestens einmal eine diabetische Fußkomplikation zu erleiden, mit einer hohen Rezidivrate. In 5 Jahren nach einem abgeheilten Ulcus besteht ein 79% Risiko für ein Wiederauftreten eines diabetischen Ulkus. Jeder 10-15te Diabetiker erleidet eine Amputation, mit dem 40% Risiko einer Amputation der kolateralen Extremität. 20% überleben eine Ampution nicht und die Sterblichkeitsrate von Diabetikern mit Fußläsion ist doppelt so hoch wie bei der Durchschnittsbevölkerung. 35% der Patienten sind auf eine dauerhafte Pflege angewiesen.

Aufgrund dieser Situation ist es einleuchtend dem DFS mehr Augenmerk zu schenken, und es ist erforderlich bei jedem Diabetiker Aufklärungsarbeit, gezielte Diagnostik und eine multiprofessionelle effiziente Therapie durchzuführen.


Präventivmaßnahmen zur Früherkennung einer arteriellen Gefäßproblematik bei Diabetikern könnten die Amputationsrate um 40-85% senken. Wie wichtig eine Untersuchung der Durchblutung bei Patienten mit DFS ist, belegt auch die Tatsache, dass ca. 50% der Pat. mit DFS eine arterielle Durchblutungsstörung haben.

Bereits 1988 wurde in der Deklaration von St. Vinzent gefordert, Anstrengungen zu unternehmen, eine Reduktion der Diabetes-assoziierten Major-Amputationen um ein Drittel zu erreichen, dies konnte aber bis jetzt nicht umgesetzt werden.

In Österreich leiden ca. 300.000 Menschen an Diabetes


Die diabetesassoziierten Folgen sind:

6000 Erblindungen

8000 dialysepflichtige Nierenversagen

! 28 000 Amputationen !

27 000 Herzinfarkte

44000 Schlaganfälle

 

Was ist ein DFS

Diagnostik des DFS

Therapie des DFS

Prävention des DFS

Charcot-Fuß

Behandlungsstandard Diabetologie des Wundzentrum Hamburg aktualisiert

Checkliste Diabetologie des Wundzentrum Hamburg aktualisiert

 

Literaturangabe:

 

  • AWMF-Leitlinie (2004) Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum,
    www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll-na/037-009l.htm (13)
  • T.Wild, J.Auböck (2007) Manual der Wundheilung, Springer Verlag Wien: 159-170 (4, 11)
  • European Wound Management Association (EWMA). Position Document: Wound Bed Preparation inPractice. London: MEP Ltd, 2004. (7, 8)
  • European Wound Management Association (EWMA). Position Document: Management of wound infection. London: MEP Ltd, 2006. (9)
  • Wundkompendium 2007, www.wundkompendium.de/cms/osteoarthropathie.html 28.5.08 (14)
  • M.Brodmann (2007) Der diabetische Fuß, Medmix 4/07
  • S.Morbach, E.Müller, H.Reike, A.Risse, M.Spraul (2004) Diagnostik, Therapie, Verlaufskontrolle und Prävention des diabetischen Fußsyndroms, Hrsgb. A.Scherbaum, W.Kiess, R.Landgraf, 9-22 (1,2,3,5,6,10,12)
  • Th. Zehnder (2006) Nicht heilende Wunden am diabetischen Fuss - Die Sicht des Angiologen, www.stsag.ch/Rubrik News/Veranstaltungen , 30.3.06
  • 5. Karlsruher Wundsymposium, Der diabetische Fuß aus internistischer Sicht http://www.wundverbund-suedwest.de/files/huber.pdf 20.5.2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 




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