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Wichtige Infos
Donauuniversität Krems

 

Der erste Unilehrgang für Wundmanagement ist 2011 erfolgreich gesartet.

modular aufgebautes Angebot mit unterschiedlichen Abschlussmöglichkeiten:

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Praxisorientierte Empfehlung zur Behandlung kritisch kolonisierter und lokal infizierter Wunden mit Polihexanid
Weiterbildungen im Wundmanagement
Produktdatenbank Wundversorgung
ICW Wundkompendium

last update:17.09.2012

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Erstmaßnahmen
  • brennende oder schwelende Kleidung des Patienten sofort ablöschen – dem Patienten eine Baumwolldecke o.ä. überwerfen bzw. den Patienten am Boden entlangrollen und die Flammen ersticken.

  • keinesfalls synthetisches Material zum Ablöschen benutzen!

  • nach dem Löschen die Kleidung des Patienten entfernen, da bei Verbrühungen der Hitzestau durch nicht entfernte verbrannte Kleidung die thermische Verletzung verstärken kann

  • ist die Kleidung mit der Wunde verklebt, Kleiderreste umschneiden

  • Kühlung bei kleinflächigen Verbrennungen < 25% verbrannter Körperoberfläche (vKOF) innerhalb der ersten paar Minuten nach Verbrennungstrauma mit fließendem Leitungswasser (ca.20°) zur Schmerzlinderung. Dies dient außerdem der Reduktion des "Nachbrennens" durch Senkung der Oberflächentemperatur unter 50°C. Die Kühlung sollte nicht länger als 10 Minuten dauern

  • Wunde steril abdecken

  • auf die Lokalbehandlung mit Salben, Antiseptika oder ähnlichem ist bei der Verbrennungswunde zu verzichten

  • bei Verbrennungen >30% vKOF keinesfalls kühlen, da es sonst zu einem Wärmeverlust kommt, der sich auf die Prognose ungünstig auswirkt. In diesem Fall sollte man mit Thermofolien für einen Wärmeerhalt sorgen.








(Bitte anklicken, Bild erscheint in Originalgröße!)

 




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