- brennende oder schwelende Kleidung des Patienten sofort ablöschen – dem Patienten eine Baumwolldecke o.ä. überwerfen bzw. den Patienten am Boden entlangrollen und die Flammen ersticken.
- keinesfalls synthetisches Material zum Ablöschen benutzen!
- nach dem Löschen die Kleidung des Patienten entfernen, da bei Verbrühungen der Hitzestau durch nicht entfernte verbrannte Kleidung die thermische Verletzung verstärken kann
- ist die Kleidung mit der Wunde verklebt, Kleiderreste umschneiden
- Kühlung bei kleinflächigen Verbrennungen < 25% verbrannter Körperoberfläche (vKOF) innerhalb der ersten paar Minuten nach Verbrennungstrauma mit fließendem Leitungswasser (ca.20°) zur Schmerzlinderung. Dies dient außerdem der Reduktion des "Nachbrennens" durch Senkung der Oberflächentemperatur unter 50°C. Die Kühlung sollte nicht länger als 10 Minuten dauern
- Wunde steril abdecken
- auf die Lokalbehandlung mit Salben, Antiseptika oder ähnlichem ist bei der Verbrennungswunde zu verzichten
- bei Verbrennungen >30% vKOF keinesfalls kühlen, da es sonst zu einem Wärmeverlust kommt, der sich auf die Prognose ungünstig auswirkt. In diesem Fall sollte man mit Thermofolien für einen Wärmeerhalt sorgen.



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