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Donauuniversität Krems

Unilehrgang Wundmanagement ab 2011

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Praxisorientierte Empfehlung zur Behandlung kritisch kolonisierter und lokal infizierter Wunden mit Polihexanid
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Neu! ICW Wundkompendium

last update: 22.06.2010

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Erstbeurteilung
Sie orientiert sich nach

  • Lokalisation des Ulkus
  • Schweregrad und allgemeinem Wundzustand
  • Evaluierung des Patientenstatus

 

 

Evaluierung des Patientenstatus

 

Körperlicher Allgemeinzustand

 

Dabei kann man nicht oft genug betonen, dass die Wundheilung kein lokales Geschehen, denn sie steht in vielfältigen Wechselbeziehungen zum betroffenen Gesamtorganismus. Die Verbesserung des Allgemeinzustandes hat also einen sehr großen Einfluss auf die Wundheilung.

Ernährungsstatus

Malnutrition (Mangelernährung) zählt zu den häufigsten Komorbiditäten des geriatrischen Patienten. Sie verursacht nicht nur eine lange Reihe von Sekundärkomplikationen, sondern gilt auch als ein wichtiger Störfaktor der Wundheilung! (W.O.Seiler, 2007)

Psychosoziale Beurteilung

Die individuelle, psychosoziale Situation schafft unterschiedliche Bedingungen im Hinblick auf die Verständnisfähigkeit des Patienten und seine Motivation, an der Behandlung mitzuarbeiten (Compliance).

Schmerzen

Selbst wenn der Patient seine Schmerzen nicht zum Ausdruck bringen kann, bedeutet das nicht, dass diese nicht vorhanden sind, denn mit dem Dekubitus sind chronische, diffuse Schmerzen verbunden. Sie erfassen den ganzen Körper und lassen jeden Lagewechsel zur Qual werden. Der Schmerztherapie wird noch nicht jene Bedeutung zugemessen, die von vielen Experten gefordert wird.




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