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Dekubitusentstehung Ätiologisch hauptverantwortlich sind physikalische Kräfte wie Druck, Friktion und tangentialer Druck wie Scherkräfte. Wie weit die Haut und das Gewebe diese physikalischen Einflüsse tolerieren bzw. kompensieren können, hängt von weiteren Begleitfaktoren wie z.B. vom Hautzustand und der allgemeinen Durchblutungssituation ab.
Die Entstehung eines Dekubitus muss als multifaktorielles Geschehen gesehen werden, wobei zwischen intrinsischen und extrinsischen Risikofaktoren unterschieden wird. Während die intrinsischen Faktoren „in dem Patienten selbst“ (reduzierte Mobilität, Alter, Ernährung, Austrocknung, Gewicht, Zusatzerkrankungen, Infektionen, Inkontinenz, Sensibilitätsstörungen, ...) begründet liegen, werden die extrinsischen Faktoren durch das Umfeld des Patienten bestimmt und lassen sich damit – im günstigen Fall – durch Mobilisierung und die Wahl eines geeigneten Hilfsmittels sowie korrekte Lagerung und konsequente Pflege des Betroffenen positiv beeinflussen.
Eine Erfolg versprechende Behandlung muss ganzheitlich auf den Patienten eingehen
Dekubituslokalisationen Ein Dekubitus entsteht bevorzugt über Knochenvorsprüngen, die wenig mit Muskel- und Unterhautfettgewebe gepolstert sind.
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