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Donauuniversität Krems

Unilehrgang Wundmanagement ab 2011

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Praxisorientierte Empfehlung zur Behandlung kritisch kolonisierter und lokal infizierter Wunden mit Polihexanid
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last update: 22.06.2010

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Begleiterscheinung, Ernährung, Ödeme

Konsequente Behandlung der Begleiterkrankungen

 

Arterielle Hypertonie:

bei Blutdruckwerten von systolisch 160-190 mmHG ist die Amputationsrate um 4,8-fach erhöht. Primär sollte ACE-Hemmern und Thiaziden der Vorzug gegeben werden.

Hyperlipidämie:

Für pAVK und Diabetes gibt es keine selektiven Daten, jedoch streichen rezente Reviews eine Senkung
des LDL-Zielwertes hervor, so dass auch bei Diabetikern mit pAVK die Gabe eines Statins Standard sein sollte.

 

Nikotin:

ist bei pAVK Patienten per se ein wichtiger Mortalitätspredikator, vor allem mit Diabetes mellitus erhöht sich das Risiko exponentiell.


Beseitigung von Ernährungsdefiziten

Aus der Literatur ist man sich unsicher, zwei Quellen widersprechen sich, bei der Wirkung der Zink und Vitamin C Substitution bei niedrigen Zink bzw. Vitamin C Spiegeln. Einig ist man sich durch Studien bei Dekubitalulcera dass bei Malnutrition eine Ernährungseinmischung erforderlich ist. Dabei wird folgende Strategie verfolgt: normale Zufuhr, dann orale Ergänzung und schließlich Zwangsernährung und/oder zusätzliche parenterale Ernährung.

Es gibt eine Anzahl an Beobachtung bezüglich der Rolle von Ernährungsmangel und Dekubitusheilung in kontrollierten Versuchen – Eiweiß und Kalorien Ergänzung, zusammen mit dem Einsatz von Arginin, Vitaminen und Spurenelementen mit Wirkung gegeb Oxidation, die einen positiven Effekt auf die Wundheilung haben. (4)

Beseitigung vorliegender Ödeme


Fuß bzw. Beinödeme können die Hautdurchblutung und somit die Abheilung eines diabetischen Ulcus beeinträchtigen. Meist hervorgerufen im Rahmen einer Infektion (Osteomyelitis, Erysipel etc), einer Hypalbumie, einer CVI oder renal bzw. kardial bedingt.




 covidien
 

 

 
 
 
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