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last update: 22.06.2010

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Prävention und Therapie des Ulcus cruris venosum

Prävention der CVI und des Rezidiv eines Ulcus cruris:

  • Langes Stehen und Sitzen ist zu vermeiden
  • konsequente und kontinuierliche Mobilität des Sprunggelenkes ist wichtig
  • angemessene Hautpflege mit Reinigungs- und Pflegesubstanzen frei von sensibilisierenden Stoffen
  • Besonderen Wert muss auf eine konsequente Kompressionstherapie gelegt werden, wobei nachweislich der Schutz vor einem Rezidiv mit der Stärke des Kompressionsgrades und der Regelmäßigkeit der Anwendung steigt. Wenn die Störung der Beinvenenhämodynamik nicht vollständig normalisiert werden kann, ist eine dauerhafte konservative Therapie sinnvoll.

 

Allgemeine Tipps für alle die eine Venepflege durchführen wollen:

  • Bewegung, spazieren gehen, Rad fahren, Gymnastik, schwimmen, Treppensteigen. Vermeidung von langem Sitzen oder Stehen (die Beine immer wieder bewegen, Fuß wippen, Zehenstand, Fuß kreisen)
  • Tagsüber mehrmals die Beine hochlagern 15cm über Herzhöhe
  • Übermäßige Wärme meiden (Sauna, heiße Vollbäder, Sonnenbad)
  • Übergewicht bekämpfen
  • Konsequentes Tragen von med. Kompressionsstrümpfe bzw. als Vorbeugung Stützstrümpfe

 

Pathophysiologische Grundlage der Therapie

Da das Ulcus cruris venosum die schwerste Form der CVI darstellt, muss es auch Ziel der Behandlung sein, eine Reduktion der Druck- und Volumenüberlastung im Venensystem zu erreichen. Wann immer möglich sollte die kausale Therapie zur Ausschaltung pathologischer Refluxe vorrangig eingesetzt werden. Aber es gibt natürlich auch eine Reihe operativer Möglichkeiten.


Kompressionstherapie

Operatives Vorgehen

Medikamentöse Therapie

Lokaltherapie

 

Literaturangabe:

AWMF-Leitlinie (2004) Diagnostik und Therapie des Ulcus cruris venosum,

www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll-na/037-009l.htm

AWMF-Leitlinie (2004), Leitlinien zur operativen Behandlung von Venenkrankheiten, www.uni-duesseldorf.de/awmf/ll-na/037-010.htm

Partsch, H. (2001): Kompressionstherapie bei venösen Unterschenkelgeschwüren. Journal of Wound Healing. 6. Jg, 18. Ausgabe, 1-7.

J.Heilinger (2005) Kompressionstherapie und Bandagieren, ÖGVP Wien, 2-4

T.Wild, J.Auböck (2007) Manual der Wundheilung, Springer Verlag Wien: 159-170

European Wound Management Association (EWMA). Position Document: Wound Bed Preparation in Practice. London: MEP Ltd, 2004.

European Wound Management Association (EWMA). Position Document: Understanding compression therapy. London: MEP Ltd, 2003.

M.Brodmann (2007) Der diabetische Fuß, Medmix 4/07 http://de.wikipedia.org/wiki/Schmerztherapie/WHO-Stufenschema

(Zugriff: 28.05.2008)




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