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Die Wundbehandlung richtet sich wieder nach dem TIME-Prinzip, Gewebe und Infektionsbehandlung wurde schon erläutert. Beim Feuchtigkeitsgleichgewicht ist speziell auf den Wundrand zu achten, da die Sohlenhaut mazerieren kann und somit die Wirksamkeit der Bakterienschranke verringert wird, was wiederum zu einer Infektion führen kann. Wichtig für die verwendete Wundauflage ist, dass: sie die Wunde vor schädlichen Reizen und Traumata schützt das Risiko einer Infektion minimiert sie saugfähig ist sie den Druck beim Gehen aufnehmen kann ohne zu zerfallen die Wunde warm hält und leicht abzunehmen ist
Die Behandlung mit einem lokalen Unterdrucksystem bewährt. Nach sorgfältiger Patientenauswahl ist es ein sicheres, wirksames und kosteneffektives Verfahren zur Unterstützung der Wundheilung. In einer Studie, in der das Verfahren im Anschluss an ein chirurgisches Débridement eingesetzt wurde, konnte eine Abheilung ohne nochmalige operative Intervention in 90 % der Fälle erreicht werden [Armstrong et al., 2002] (10) |