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last update: 22.06.2010

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Lokales Infektionsmanagement

Beim Diabetiker ist durch die erhöhten Blutglukosewerte die Neutrophilenfunktion unterdrückt und somit das Infektionsrisiko gesteigert, ausserdem können klassiche Infektionszeichen (Schmerz, Erythem, Wärme und Purulenz) aufgrund der sensiblen Neuropathie und /oder Ischämie fehlen oder vermindert sein. In den meisten Fällen, bei denen eine größere Amputation durchgeführt wird, ist eine Infektion die Ursache.


Eine systemische Antibiotikatherapie ist stets angezeigt, wenn Cellulitis, Lymphangitis und Osteomyelitis vorliegen. Eine Infektion im neuroischämischen Fuß ist oftmals schwerwiegender als eine Infektion im neuropathischen Fuß, bei dem die Blutversorgung gut ist. Daher hat ein positives Abstrichergebnis bei einem neuroischämischen Fußulkus schwerere Implikationen und beeinflusst die Antibiotikabehandlung. (8)


Lokale Maßnahmen umfassen die topische Behandlung mit Reinigungsmittel und antibakteriellen Mitteln. Das Reinigungsmittel der Wahl ist Kochsalzlösung (Keine Beinflussung von Proben, schädigt das Granulationsgewebe nicht). Die Auswahl der Antiseptika orientiert sich nach dem

EWMA Positionspapier “Management von Wundinfektionen” (9)




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