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Die Hauptaufgabe des Hydrolipidfilms ist die äußere Barriere zur Abwehr von Bakterien, die nicht zur normalen Hautflora gehören, und Pilzen. Er ist auch für die Geschmeidigkeit der Hautoberfläche verantwortlich. Wegen des Anteils an leicht sauren Komponenten stellt der hydrophile (wässrige) Anteil des Hydrolipidfilmes den Säureschutzmantel dar. Bei gesunder Haut liegt eine Balance zwischen Fett und Feuchtigkeit vor. Die Menge und Zusammensetzung des Hydrolipidfilms variiert nach genetischen Faktoren, Körperregion, exogenen und endogenen Faktoren, Tageszeit, Jahreszeit, Luftfeuchtigkeit, Ernährung, Stress und Krankheit. Durch eine Analyse des Hautaufbaus findet man an der Oberfläche folgende Substanzen, die für die Zusammensetzung des Hydrolipidfilms verantwortlich sind:
Zusammensetzung des Hydrolipidfilms:
Schweiß und Talgdrüsenfette (Talg) Lipide des Hornzellenkitts Keratin Substanzen aus dem Verhornungsprozess (Eiweißspaltprodukte) Die in Abstoßung befindlichen, noch haftenden Zellen des Stratum corneum Wasser, das aus den untersten Schichten nach außen gelangt ist (Perspiratio insensibilis, transepidermales Wasser)
Der Hydrolipidfilm kann durch übermäßige oder falsche Körperpflege mit aggressiven Substanzen empfindlich gestört werden. Daraus können eine Austrocknung der Haut, Rötungen, Juckreiz und Hautinfektionen entstehen. |