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Mag.a. E.Donaty
Gerade in den letzten zwanzig Jahren wurden bei der Entwicklung von Produkten zur modernen Wundbehandlung große Fortschritte erzielt. Seit einigen Jahren beginnt sich allmählich die „Feuchte Wundheilung" gegenüber der trockenen Wundbehandlung durchzusetzen.
Trockene Wundbehandlung bedeutet, die Wunde nur abzudecken, aber sonst trocken zu halten. Dafür werden „passive Wundauflagen" verwendet. Dies sind unter anderem Mullkompressen, Saugkompressen oder Pflaster. Diese Wundauflagen dienen nur zum Schutz der Wunde und zum Aufsaugen von Exsudat. Sie greifen jedoch nicht in den Wundheilungsprozess ein. Dem gegenüber werden Produkte zur „Feuchten Wundbehandlung" angeboten. Dabei handelt es sich um Schaumstoffe, Hydrogele, Hydrofasern, Hydrokolloide, Alginate, Folien und viele Andere, die entweder einzeln oder in Kombinationen verwendet werden. Diese „aktiven Wundauflagen" fördern aktiv den Wundheilungsprozess durch Schaffung und Aufrechterhaltung eines feuchten Wundmilieus, durch Aktivierung von Enzymen und durch ihre kontrollierte Saugwirkung bei konstanter Temperatur.
Wirkprinzipien und Vorteile Produktdatenbank Wundversorgung (komplett neu gestaltet) Produktanwendungsstandards des Wundzentrum Hamburg |